Serengeti Park und Campingpark Hüttensee in der Lüneburger Heide

In den Herbstferien 2020 ging es zur letzten Fahrt des Jahres mit dem Sohnemann in die Lüneburger Heide. Auf dem Programm standen der Serengeti  Park und der Campingpark Hüttensee. Obwohl das Wetter nicht immer auf unserer Seite war, haben wir viel erlebt – die Lüneburger Heide hat viel zu bieten!

Unsere erste Station war der Serengeti Park in Hodenhagen. Auch in Coronazeiten war ein Besuch des Freizeitparks möglich – so haben wir uns sehr auf die willkommene Abwechslung gefreut. Ich war gespannt darauf zu sehen und zu erleben, inwiefern es gelingen kann, die afrikanische Tierwelt in die Lüneburger Heide zu holen und ob tatsächlich ein „Afrika-Feeling“ aufkommt. Wir haben ja drei Jahre in Sambia gelebt – von daher konnte ich die Safari-Fahrten ganz gut vergleichen. Danach ging es noch für ein paar Tage in den Campingpark Hüttensee. Am Ende des Artikels gibt´s noch ein zusammenfassendes Video.

Der Serengeti-Park

Den Serengeti-Park gibt es seit 1974 und ist seit Eröffnung eng mit der Familie Sepe verbunden. Auf insgesamt 220 Hektar kann man mit dem Auto 1500 Tiere bewundern. Großer Wert wird darauf gelegt, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Hinzu kommt ein Gelände mit 40 Fahrgeschäften und Shows – somit ist der Serengeti-Park einzigartig in Europa. In der Eintrittskarte ist der Besuch der Tierwelt und der des Freizeitparks inbegriffen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Übernachtung. Man kann in Rund- oder Blockhütten wohnen, die an die afrikanische Architektur des ländlichen Raumes erinnern, man kann in Pick-up-Kabinen mitten im Park übernachten oder man kann mit dem Wohnmobil auf dem Stellplatz nächtigen. Und das war für uns natürlich richtig passend.

Wir haben für drei Übernachtungen und 2 Parkeintritten für einen Erwachsenen und ein Kind 202 € bezahlt, was ich ausgesprochen günstig fand. Einen Bonus gab es noch obendrauf: bei zwei Parkeintritten in Folge bekommt man einen dritten Tag geschenkt! Und das haben wir natürlich in Anspruch genommen. Der Stellplatz selber ist im Grunde nur die Genehmigung des Stehens und Übernachtens. Es gibt zwar eine Ver- und Entsorgungsstation, man kann auch die Toilette benutzen und es gibt eine Duschmöglichkeit, ansonsten gibt es aber keine Einrichtungen. Ist halt kein Campingplatz. Der Stellplatz ist m. E. eher nicht dafür gedacht, großartig den Grill auszupacken oder Party zu machen. 

Der Stellplatz war auf jeden Fall eine perfekte Basis, um von dort aus mit dem Wohnmobil safarimäßig in die Tierwelt einzutauchen. Der Tierpark selber ist in unterschiedliche Abschnitte je nach Kontinent unterteilt, die man durch die einzelnen Routen abfährt. Hier ein paar Eindrücke der Tierwelt:

Die Tierwelt und die Möglichkeit der Safari-Fahrten sind natürlich das Besondere des Serengeti-Parks. Aber auch der Freizeitpark mit den Fahrgeschäften und anderen Attraktionen ist nicht zu verachten. Für jede Altersgruppe ist etwas dabei. Außergewöhnlich sind sicherlich auch die Fahrten mit den Schnellbooten oder die Fahrt mit einem Monstertruck. Abendshows sind ebenfalls Teil des abwechslungsreichen Programms – diese haben wir allerdings nicht besucht. Hier ein kleiner Eindruck des Freizeitbereichs, ich empfehle aber auch das Video am Ende des Artikels, da bekommt man noch mal einen umfangreicheren Eindruck.

Fazit: Der Serengeti-Park ist auf jeden Fall einen Besuch wert!

Uns hat der Aufenthalt im Serengeti-Park wirklich gut gefallen. Insbesondere für Kinder ist es ein tolles Erlebnis, mit dem Auto durch den Park zu fahren und „wilde“ Tiere zu sehen. Es kommt tatsächlich Afrika-Feeling auf! Die Gehege sind größtenteils sehr weitläufig, so dass man den Eindruck bekommt, dass die Tiere wirklich gut gehalten werden. An einigen Stellen hatte ich allerdings so meine Zweifel, so dass es mir wehtat, die Tiere so zu sehen. Ich war in so manchem afrikanischen Nationalpark und kann die natürlichen Umgebungen der Tiere glaube ich ganz gut einschätzen. Trotz alledem muss man auch Vertrauen haben und die Umstände berücksichtigen… 

Viel Spaß hat auch der Freizeitpark gemacht! Wir sind mit den Achterbahnen eine Runde nach der anderen gefahren und auch die anderen Fahrgeschäfte haben wir gut genutzt. So ging der Tag immer gut rum und das Kind war am Abend müde. So soll´s sein. Angesichts der Schnellboote und des Monstertrucks, die bei gutem Wetter permanent im Einsatz sind, darf man allerdings nicht an Klimabelastungen denken… 

Die Möglichkeit, mit dem Wohnmobil im Park zu stehen, ist natürlich klasse und preisgünstig. 

Angeregt durch diese Erfahrung werden wir zukünftig weitere Freizeitparks mit dem Wohnmobil abklappern!

Der Campingpark Hüttensee

Für weitere drei Tage ging es dann auf den Campingpark Hüttensee. Der Internetauftritt hat mich absolut überzeugt, zudem liegt der Campingplatz nur wenige Kilometer vom Serengeti Park entfernt und auch weitere Ausflugsziele sind gut zu erreichen. Für die drei Übernachtungen haben wir 75 € gezahlt, was ich absolut in Ordnung fand. Der Campingplatz liegt inmitten der größten Seenlandschaft der Lüneburger Heide. Es gibt einen Badesee, viele Spiel- und Freizeitmöglichkeiten und ein gutes Restaurant. Hier ein paar Eindrücke:

Im Prinzip ist der Campingpark wirklich gut. Leider gab es so ein paar Dinge, die den Aufenthalt trübten. Zum einen hatten wir Pech mit dem Wetter. Es war kalt, windig und teilweise regnerisch, so dass wir die Lüneburger Heide nicht so nutzen konnten wie wir es wollten. Fahrradtouren und Wanderungen waren im Grunde nicht möglich. Zum anderen gibt es in unmittelbarer Nähe ein Militärgebiet und zu unserem Aufenthalt gab es da ein großes Manöver, bei dem viel geschossen wurde. So kam man sich vor wie im Krieg. Das hat wirklich gestört. Bevor man den Aufenthalt bucht, sollte man vielleicht vorher nachfragen, ob ein Manöver oder eine große Übung geplant ist. Das Gute an dem Campingpark ist, dass viele Ausflugsziele gut zu erreichen sind. So ging es für uns in „Das verrückte Haus“ und ins „Deutsche Panzermuseum“. Neben dem verrückten Haus ist zudem das Ralf Schumacher-Kartcenter, das sich ebenfalls für ältere Kinder und Erwachsene klasse für einen Ausflug anbietet.

Lüneburger Heide? Wir kommen wieder!

Fazit: Es lohnt sich, den Campingpark Hüttensee noch mal im Sommer anzusteuern.

Bei gutem Wetter ist der Campingpark Hüttensee glaube ich richtig gut. Wenn man den Badesee nutzen kann, wenn man auf der Terrasse in der Sonne sitzen kann, wenn man schöne Radtouren unternehmen kann, wenn man die Farbenpracht der Heide bewundern kann undundund – ja dann, ist der Aufenthalt richtig toll. Von daher: Wir kommen wieder!

Und hier jetzt noch das zusammenfassende Video – viel Spaß!

Liebe Grüße,

Euer Martin

 

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