Slowenien 2019 – Camp Bela Krajina

Unsere letzte Etappe führte uns in das Camp Bela Krajina an den Fluß Kolpa in den Südosten des Landes. Der Campingplatz hat uns von den Stationen am besten gefallen – ein gelungener Abschluss unserer Slowenientour.Rund 150 km Fahrtstrecke waren es vom Camp Plana bis zum Camp Bela Krajina an der kroatischen Grenze. Schön, dass das Land so klein ist und alles so flott erreichbar ist. Der Campingplatz hat uns von Beginn an sehr gut gefallen. Er liegt idyllisch direkt am Fluss, es gibt relativ wenige Stellplätze, bietet aber trotzdem viele Aktivitäten. Die Sanitäreinrichtungen sind ausreichend groß genug und sauber und für das Alltägliche sorgt ein kleiner Laden, der in dem angrenzenden Örtchen in ein paar Minuten Radweg erreichbar ist. Zudem gibt es ein echt gutes Restaurant, bei dem insbesondere die Fischgerichte zu empfehlen sind. Die meisten der Gäste waren Slowenen – und das ist immer ein gutes Zeichen, wenn Einheimische an dem gleichen Ort Urlaub machen, wie man selber.

Die wunderschöne Kolpa

Die Kolpa bestimmt hier die Umgebung und den Rhythmus. Ganz unweigerlich wird man entschleunigt und achtsamer. Die Kolpa ist der längste Fluss Slowenien und zugleich der wärmste, weshalb sie sich ausgesprochen gut zum Baden eignet. Man sollte allerdings Badeschuhe mitnehmen. Der Grund ist ziemlich algig und dadurch unheimlich rutschig. Teilweise haben wir uns wie die Robben durch die ersten Meter im Wasser bewegt. Weniger Probleme hatte unsere Trudi – sie war im Wasser voll ihrem Element.

Das Baden wurde von den Gästen natürlich unheimlich gut angenommen. Uns hat besonders die Natürlichkeit der Umgebung und des Flusses gefallen. Am anderen Ende des Ufers wurde hoch oben an einem Baum ein Seil befestigt – man braucht nicht mehr um die Jugend zu beschäftigen… Zudem kann man beim Campingplatz Kajaks, Ruderboote und Stand Up Paddle Boards mieten.

Auch ansonsten hat der Campingplatz viel zu bieten. Neben einem Volleyballfeld und einer Minigolf-Anlage gibt es auch einen Hochseilgarten, der besonders von den Kindern gut angenommen wurde.

Erholung pur

Wir haben eigentlich nichts Großartiges gemacht, sondern haben die letzten Tage unseres Urlaubs eigentlich mehr oder weniger abgehangen. Und das war genau richtig. Das Wetter war traumhaft, ab und an ging´s ins Wasser und ansonsten haben wir es uns gut gehen lassen. Abends wurden dann die Gesellschaftsspiele ausgepackt.

 

Fazit unserer ersten Tour

Uns hat unsere erste größere Wohnmobiltour erwartungsgemäß sehr gefallen und viel Spaß gemacht. Wir scheinen unsere Art des Urlaubs gefunden zu haben. Wir haben auf dieser ersten Tour einiges über uns gelernt und werden bei den nächsten Urlauben einiges anders machen. Zwei Erkenntnisse: wir werden keinen Platz mehr vorher buchen und große Mega-Campingplätze wollen wir meiden. Der Bela Krajina war schon ganz nach unserem Geschmack: klein, familiär, aber trotzdem mit vielen Aktivitäten. 

Slowenien fanden wir als Land recht schön und als Familie mit einem Wohnmobil wunderbar zu bereisen. Allerdings hat uns das Land jetzt auch nicht „gepackt“. Slowenien ist halt ein mitteleuropäisches Land, das sich von der Landschaft nicht sonderlich von Gegenden in Deutschland unterscheidet. Das muss natürlich nichts Schlechtes sein und doch hat uns irgendwie das Gefühl gefehlt, in einem anderen Land im Urlaub zu sein. Von Vorteil ist, dass man in Slowenien in kurzer Zeit ganz unterschiedliche Umgebungen hat. Berge, Höhlen, Täler, Flüsse, das Mittelmeer – das alles lässt sich innerhalb von wenigen Stunden Fahrtzeit erreichen. Wir haben sicherlich nicht alles gesehen und unternommen, was das Land zu bieten hat. Ich kann mir vorstellen, noch einmal wieder zu kommen, um einen vernünftigen Aktivurlaub zu machen, wenn die Kinder ein bisschen älter sind. Aber so hatten wir vom Camp Spik, dem Camp Sobec und dem Camp Plana bis hin zum Camp Bela Krajina eine echt schöne Tour.

Zbogom Slovenia, byebye Bela Krajina…

Hier noch ein kleines Video unseres Aufenthaltes:

 

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