Slowenien – Camp Plana & Bar 66

Den dritten Stopp unserer Slowenien-Reise legten wir im Camp Plana & Bar 66 ein. Vom Camp Sobec waren es rund 100 km, die Fahrtzeit war also recht kurz. Wir haben das Camp Plana gewählt, weil von da aus Hauptattraktionen des Landes sehr gut erreichbar sind. So ging es nach Ljubljana, in das Höhlensystem von Skocjan und zur Höhlenburg Predjama.

Das Camp Plana wurde vor zwei Jahren eröffnet. Dementsprechend neu und sauber sind alle Gebäude und Sanitäreinrichtungen. Alles machte auf Anhieb einen richtig guten Eindruck. Sehr freundlich wurden wir von den ausgewanderten Deutschen begrüßt und uns wurde alles gezeigt. Etwas ungewöhnlich sind vielleicht die Standplätze der Wohnmobile. Dadurch, dass man die Autos auf Kies im Kreis parkt und nur den Mittelstreifen bzw. den äußeren Rasenstreifen zum „Gemütlich-Sitzen“ nutzen kann, ist das Camp Plana irgendwie zwischen Stellplatz und Campingplatz anzusiedeln. Richtig gut campen kann man mit dem Zelt – es gibt eine weiträumige schöne Wiese.

  • Von der Straße gut beschildert.

Das Camp Plana mit der Bar 66 hat andere Vorzüge. Die Sanitäreinrichtungen sind wirklich geschmackvoll, die Bar ist gemütlich und das Restaurant klasse. Die Speisekarte ist zwar übersichtlich, aber dafür war alles, was wir hatten, unheimlich lecker. Es gibt einen kleinen, aber feinen Spielplatz und das WLAN ist gut. Nur das „Schwimmbad“ kann größer werden – das Planschbecken ist dann doch etwas klein und für die Kinder wird´s schnell dröge. Aber wie gesagt: das Camp ist im zweiten Jahr, es dauert sicherlich nicht lang, bis auch da Abhilfe geschaffen wird. Es wurde gesagt, dass im Sommer Camp-Betrieb ist und im Winter gebaut wird. Die Umgebung – der Karst – ist sehr schön, Wandern und Radfahren bieten sich an.

  • Gute Sanitäreinrichtungen!

Ljubljana

Unser erster Ausflug ging nach Ljubljana. Eine wirklich schöne Stadt! In der Altstadt kann man sich treiben lassen, am Fluss Ljubljanica gibt´s zig gemütliche Restaurants und Cafés und ein Hingucker sind die vielen Brücken. Zur Burg ging es für uns auch – die hat aber mit Ausnahme des Blicks auf die Stadt nicht viel zu bieten.

  • Der Drache - das Wappentier von Ljubljana

Die Höhlen von Skocjan

Dann mussten wir natürlich in eine Tropfsteinhöhle. Die berühmteste, größte und schönste sind bestimmt die Postojna-Höhlen. Die sind aber auch die teuersten und die vollsten. Wir haben uns dann für die Höhlen von Skocjan entschieden.1986 von der UNESCO in die Liste der Weltkultur- und Weltnaturerben aufgenommen, konnten die ja nicht so schlecht sein. Und in der Tat: ein Besuch lohnt sich!!! Im ersten Teil der Tour hat man wirklich tolle Stalaktiten und Stalakniten, im zweiten Teil hat man eine klasse Höhlenwanderung mit dem unterirdischen Fluss Reka tief unten. Filmen oder fotografieren konnte man natürlich nicht.

  • Übersichtsplan

Predjama Höhlenburg

Unser letzter Ausflug ging dann zur Predjama-Höhlenburg, die sich ebenfalls lohnt! Eine Burg im Berg habe ich vorher tatsächlich noch nie gesehen. Sie ist sowohl äußerlich wie im Inneren gut in Stand gesetzt, der Rundgang ist kurzweilig und der Video-Guide tatsächlich mal eine Bereicherung.

  • Die Predjama Höhlenburg

Der Aufenthalt im Camp Plana hat uns echt gut gefallen. Nach der kleinen Ernüchterung im Camp Sobec sind wir nach drei Übernachtungen glücklich wieder losgefahren – das Camp Bela Krajina erwartete uns…

Hier noch einige Eindrücke in Wort, Ton und Bild:

 

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