Über den Blog(ger)

Schön, dass Du den Weg zu meinem Blog gefunden hast, mein Name ist Martin Gottsacker – herzlich willkommen!

Kurz was zu meiner Person, damit Du weißt, wer hier schreibt. Ich gehöre der Generation an, die als Kinder draußen auf dem Bolzplatz unterwegs war und zu Hause sein musste, wenn die Laternen angingen. Mittlerweile habe ich selber zwei Kinder und bin verheiratet. Unsere vierköpfige Familie wird komplettiert von Trudi, unserem Altdeutschen Schäferhund, gemeinsam leben wir in Stolberg bei Aachen.

Irgendwann habe ich mal Soziale Arbeit in Köln studiert, war in der Kinder- und Jugendhilfe mehrere Jahre als Sozialarbeiter tätig, ehe mich der Weg in die Entwicklungszusammenarbeit führte. Am Ende meines Studiums habe ich eine Zeit lang in El Alto, Bolivien, mit Straßenkindern und Drogenabhängigen gearbeitet und in diese Richtung sollte es langfristig berufsmäßig gehen. Ich hab dann schließlich bei Misereor als Trainee zum Thema „Jugend in Afrika“ anfangen können, danach ging es mit meiner Familie als Entwicklungshelfer drei Jahre nach Sambia. Eine wunderbare Zeit, die uns alle prägte, die lehr- und erfahrungsreich war, in der ich viele Freunde gefunden habe und seit der ich mich mit dem afrikanischen Kontinent verbunden fühle. Einmal Afrika, immer Afrika. Seit 2013 arbeite ich bei Misereor in Aachen in der Bildungsabteilung und in der Politikabteilung. In den letzten Jahren habe ich noch einen Master in Friedenswissenschaften gemacht und Weiterbildungen zum Coach, interkulturellen Trainer und Mediator abgeschlossen. Damit habe ich mich dann vor einigen Jahren freiberuflich aufgestellt (www.interkulturelle-kompetenz.biz).

Immer häufiger begegnet mir der Begriff „Weltbürger“. Den finde ich schön und passend für mich. Ich fühle mich nicht nur als Münsterländer, Nordrhein-Westfale, Deutscher oder Europäer. Wir leben alle auf dieser einen Welt, auf die wir achten müssen und die wir uns teilen müssen. Generell würde ich mich als einen vielseitig interessierten Menschen bezeichnen, der aber auch weiß, wovon er keine Ahnung hat und was er nicht kann. So wirst Du hier bspw. keine Handwerkertipps finden.

So viel vielleicht erst mal zu mir.

Wieso überhaupt Veröffentlichen?

Ich habe schon länger mit dem Gedanken gespielt, Fotos, Reiseberichte, Meinungen und Haltungen irgendwie zu veröffentlichen, wobei der Schwerpunkt immer mal schwankte. Ein Blog ist dabei ein durchaus passendes Format – Ansichtssachen ein Begriff, der diese drei Bereiche umfasst. War gar nicht so einfach, einen passenden Titel zu finden…

Wieso diese drei Bereiche? Seitdem ich mich etwas intensiver mit Straßenfotografie befasse, sehe ich viele Fotos, die mich inspirieren, mich zum Nachdenken anregen oder über die ich lachen kann. Vielleicht gelingen mir mit der ein oder anderen Aufnahme eine ähnliche Wirkung. Ich lese selber gerne Reiseberichte, besonders von Wohnmobilisten, die abseits der normalen Wege unterwegs sind. Auch wir haben vor, Ziele anzusteuern, die nicht dem Massentourismus entsprechen, und die ich dem Leser oder der Leserin näherbringen möchte. Und schließlich leben wir in einer Zeit, in der es aus meiner Sicht wichtig ist, seine Meinung zu äußern – über dem Liken und Teilen von Beiträgen hinaus.

Weshalb ein Blog?

Es gibt natürlich die einzelnen Social Media-Kanäle und Plattformen wie Flickr oder youtube. Aber irgendwie fand ich die alle nicht so passend für mich. Entweder man erreicht immer nur dieselben Leute und man weiß gar nicht, ob das Gepostete überhaupt von Interesse ist oder man ist von der Zeichenanzahl limitiert oder man hat gerade keine Zeit oder Lust länger zu schreiben oder man ist vom Inhalt her limitiert. Und die Beschränkung auf Videos ist für mich auch nicht das Richtige. Bei einem Blog können die Leute selber wählen, ob sie die Beiträge sehen und lesen wollen und ich kann mir den Zeitpunkt des Schreibens selber einteilen, den Inhalt und die Form selber wählen.

Und was ist das Ziel?

Ich möchte informieren und zum Denken und Schmunzeln anregen. Mal wird es an der Oberfläche bleiben, mal etwas tiefsinniger werden. Je nach Thema und Anlass. Dafür stehen mir die Fotos, die Reiseberichte und die Beiträge zu politischen/gesellschaftlichen Themen zur Verfügung. Und schließlich geht es um Ansichtssachen, d.h. man kann unterschiedlicher Meinung sein. Ich bin gespannt, inwiefern die Kommentarfunktion genutzt wird!

Durch die Ansichtssachen-Facebook-Seite bleibst Du auf dem Laufenden, wenn sich hier was tut.

Jetzt wünsche ich erst einmal viel Spaß beim Entdecken der einzelnen Seiten und ich würde mich über wiederholte Besuche auf meinem Blog freuen!

Beste Grüße,

Martin